Blutfette

Die Blutfette im menschlichen Körper werden fachsprachlich als Lipide bezeichnet. Da sie im flüssigen, zellfreien Anteil des Blutes, dem Blutplasma, vorkommen und nachweisbar sind, bezeichnet man sie auch als Plasmalipide.

Für den Menschen gibt es im Wesentlichen zwei Fettquellen: Einerseits nehmen wir Lipide über unsere Nahrung auf, andererseits bildet unser Körper selbst Lipide, vor allem in der Leber.

Trotz ihres schlechten Rufs sind Fette essenzielle Energieträger für Stoffwechselprozesse des Körpers und wichtige Bestandteile der Zellmembranen. Außerdem helfen Lipide bei der Verdauung der Nahrung und schützen unseren Körper vor Verletzungen. Fettzellen schließlich wirken wärmedämmend und bewahren uns vor Kälte.

Die Lipide können in mehrere Klassen unterteilt werden. Uns interessieren vor allem zwei Vertreter: Cholesterin und Triglyceride.

Als Lipide bewirken Cholesterin und Triglyceride zwar auch die bereits beschriebenen positiven Eigenschaften. Wie häufig im Leben kann ein Zuviel des Guten jedoch schädlich für Ihren Körper und für Ihre Gesundheit sein: Ein zu hoher Cholesterin- und Triglyceridspiegel in Ihrem Blut kann zur Ablagerung dieser Blutfette an den Blutgefäßwänden und dort zur Ausbildung einer so genannten Plaque führen und dadurch den Blutfluss stark beeinträchtigen. Im Falle der Ablagerungen, Verhärtung und Einengung der Blutgefäße spricht die Medizin vom Krankheitsbild der Athero- oder Arteriosklerose (umgangssprachlich „Arterienverkalkung“ genannt). Sind die Kranzgefäße des Herzens betroffen, wird dies als Koronare Herzkrankheit bezeichnet, abgekürzt KHK.

Die koronare Herzkrankheit ist in den Industrieländern die häufigste Todesursache durch akuten Herzinfarkt.

Damit es nicht soweit kommt, informiert Sie diese Website über alles Wissenswerte zum Thema Blutfette, Fettstoffwechselstörungen und darüber, wie Sie persönlich aktiv vorbeugen können.

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